Sei erfolgreich. mach Fehler.

Wie ein Meister lernt, mit Rückschlägen zum Erfolg zu kommen.

«Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe». Marlene Dietrich.

Als Unternehmerin faszinieren mich einerseits Fragen rund um erfolgreiches Unternehmertum. Als Coach beschäftige ich mich andererseits mit der Frage, wie Menschen ein erfolgreiches, erfüllendes Leben führen können. Damit sie sinnorientiert wirken, verändern, inspirieren und bewegen können.

Nach einer HR-Karriere im Finanzumfeld habe ich mich entschieden, meinem Herzen zu folgen und meine Mission zu leben. Aus vielen Jahren HR und Coaching Erfahrung beobachte ich die Sehnsucht der Menschen, ihr eigenes Wesen in ihrer Form zum Ausdruck zu bringen. Ein sinnerfülltes Leben zu leben. Warum fällt es denn aber vielen so schwer, diesen Weg zu gehen?

Einerseits gibt es auf dem Weg in die eigene Berufung kein Handbuch. Zudem gibt es keine vorgefertigten Hochglanzbroschüren, keine Regeln und Vorgaben, die beschreiben wie Berufung funktioniert.

Die Angst zu Scheitern

Das Wort ‘Scheitern’ stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es hat seinen Stamm im Wort (Holz-) Scheit und bedeutet in seinem Ursprung ‘in Stücke zu gehen’. Ein Synonym für Scheitern ist Versagen, was so viel bedeutet wie das Ausbleiben einer erwarteten oder gewünschten Handlung. Aus Angst in Stücke zu gehen oder dem Respekt davor eine Erwartung nicht zu erfüllen, bleiben wir deshalb oft lieber in unserer Komfortzone.

Um unsere Träume nicht verfolgen zu müssen, fehlt uns oft der Mut. Stattdessen hören wir auf die Stimme die uns einredet, nicht intelligent genug, eloquent genug, reich genug oder schön genug zu sein. Vielfach überzeugt uns diese innere Stimme auch, für den Sprung noch nicht bereit zu sein. Dass wir noch mehr lernen, erfahren und üben sollten. Dass wir noch einen weiteren Kurs, eine weitere Ausbildung oder ein Training absolvieren müssten.

Wir sind folglich nie genug. Statt das Risiko des Scheiterns auf uns zu nehmen, halten wir uns lieber klein. Dies hat seinen Preis. Wir fühlen uns oft nicht mehr lebendig. Wir gehen einem Beruf nach, der uns nicht erfüllt. Unser Dasein macht wenig Sinn. Wir haben wenig Selbstbestimmung. Angst und Kontrolle von aussen dominieren.

Als Coach integriere ich in der Arbeit mit meinen Klienten die Reaktionen von Gedanken, Gefühlen und Körpersymptomen, so dass Klienten diese umprogrammieren und in ihrem Leben effektiv integrieren können. Die Macht der Gedanken haben die prägendsten Persönlichkeiten unserer Geschichte erkannt. So hat Buddha gesagt: «Wir sind was wir denken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.» Wir können entscheiden was wir denken! Wie können deshalb auch entscheiden, wie wir mit Misserfolg umgehen. Wie wir unser Versagen bewerten ist wiederum entscheidend für das Gefühl, das es in uns auslöst.

Wir haben keine Kontrolle über das Leben. Wir haben jedoch jederzeit die Kontrolle über die Gedanken, die Gefühle und Aktionen, die daraus entstehen.

Stell Dir folgendes vor. Du wagst es einen Schritt in Richtung Herzenswunsch zu gehen. Und Du versagst. Was passiert? Tatsächlich hast Du nur Deine Erwartungen nicht erfüllt. Falls Du es aus einer anderen Perspektive bewertest, könntest Du Dich für die Sicht entscheiden, etwas gelernt zu haben. Du wirst diesen Fehler wohl nicht mehr begehen. Du wirst es anders bestimmt anders machen. Du wirst aufstehen und weitergehen. Jeder Schritt wird Dich in der Folge stärken. Du wirst daraus wachsen und grösser werden. Wie es Hermann Hesse ausdrückt: Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur genauso viel Sinn, wie wir ihm geben.

Wie gehen wir in unserer Gesellschaft mit Fehlern um?

Mit Akzeptanz, Mitgefühl, Objektivität und aus einem Blick der Neutralität?
Eher nicht. Oft wird fehlerhaftes Verhalten im Sinne des Scheiterns in der Presse, der Politik, in Bildungsinstitutionen sowie in Familien abgelehnt und als negativ gewertet. Wir lernen demnach meist nicht mit Fehlern adäquat und zielführend umzugehen.

Wenn sich Menschen in der Öffentlichkeit fehlerhaft zeigen (oder dargestellt werden), irritiert uns das, weil wir an unsere eigene Schwäche erinnert werden. Zum Beispiel wird seelische Instabilität wie Depression oft verschwiegen, weil sie eng mit Scheitern und somit mit Scham und Schuld verbunden ist.

Doch was machen eigentlich erfolgreiche Persönlichkeiten aus? «Some are born great, some achieve greatness and some have greatness thrown upon them” (Shakespeare). Erfolgreiche Menschen haben eines gemeinsam. Sie haben meist einen natürlichen Umgang, sich in der Welt zu zeigen. Sie verfügen über ein starkes Selbstvertrauen. Wir nehmen indes an, diese Menschen wären schon immer selbstbewusst gewesen. Doch die meisten Menschen werden nicht als selbstbewusste Leader und Influencer geboren. Sehr oft durchleben diese Persönlichkeiten herausfordernde Lebensphasen wie eine körperliche oder geistige Krise oder einen menschlichen oder materiellen Verlust.

Viele von ihnen mussten sich ihrer Schattenseite stellen. Sie haben jedoch einen Weg gefunden, um mit Widerstand, Schmerz, Angst, Schuld und Scham umzugehen. Denn dies ist es, was schlussendlich unsere Widerstandskraft stärkt. Aus dem Lernen aus Fehlern und dem konstruktiven Umgang damit, entsteht eine Widerstandskraft, die oft auch als Resilienz bezeichnet wird. Erfolg bedeutet nicht, nie Fehler zu machen. Ganz im Gegenteil. Wahres Selbstvertrauen wächst vielmehr aus dem erfolgreichen Überwinden von Widrigkeiten.

Fehlerkulturen in Firmen.

Gute Fehlerkulturen fördern Kreativität, Spontanität und ein innovatives Zusammenarbeiten.

Aus Erfahrung weiss ich, dass der Umgang mit Fehlern eine der entscheidenden Komponenten für den Erfolg eines Unternehmens darstellt. Bedeutende Wissenschaftler fordern heute Prozesse ganzheitlicher Fehlerkulturen. Diese dienen schliesslich als Grundlange für dauerhaft erfolgreiches Fehlermanagement.

Der Umgang mit Fehlern beginnt jedoch bei uns!

Es sind die Mitarbeitenden, die den Vorgaben des Managements sowie des Marktes folgend die gewünschte Leistung erbringen sollen. Aufgabe des Managements ist es deshalb, den Freiraum für mutige Kreativität zu schaffen. Es beginnt bei den Leadern, die durch die ständige Weiterentwickelung ihrer Persönlichkeit ihren eigenen, individuellen Erfolg sicherstellen. Diese Leader haben erkannt, dass Erfolg nicht kopierbar ist. Sie leben nach ihren eigenen Regeln und Vorstellungen. Es sind diese Vorbilder, die ihre eigene Angst vor Fehlern überwunden und daraus eine Tugend gemacht haben. Diese Führungspersönlichkeiten kennen ihren Wert, weshalb es ihnen leichtfällt, ihre Mitarbeiter zu fördern und zu fordern.

Nebst einer vertrauensvollen Führung benötigt ein erfolgreiches Unternehmen eine tiefgreifende Fehlerkultur. Diese dient ist Basis für das Lernverhalten und daraus folgende Entwicklung des Menschen. Menschen machen Fehler. Der wesentliche Unterschied ist  der Umgang damit. In lernenden Organisationen wird das Scheitern ohnehin nicht nur als menschliche Tatsache anerkannt, sondern vielmehr genutzt um daraus Schlüsse zu ziehen. Dadurch entsteht Offenheit und Vertrauen. Mit Begeisterung lernen Mitarbeitende demzufolge, das in Fehlern liegende Potential kreativ zu nutzen.

Die Mitarbeitermotivation in Firmen

Je nach Umfrage sind in Europa nur gerade zwischen 10 und 30 Prozent aller Mitarbeitenden motiviert. Wobei die Arbeitsmotivation mit 23% in der Schweiz eine der Höchsten in Europa darstellt! Das nicht genutzte Potential verursacht entgangene Gewinne in Milliardenhöhe!

Aus Angst vor Misserfolg werden leistungsorientierte Situationen eher vermieden. Als Coach erfahre ich, dass die meisten Menschen sich ihres Potentials nicht bewusst sind. Wir bewerten oft unsere grössten Talente und Fähigkeiten als unnütz und selbstverständlich. Dabei sind genau diese mühelos eingesetzten Talente die Schätze, mit denen wir in der Welt einen Beitrag leisten können. Um diese Potentiale zu erforschen, brauchen Menschen hingegen einen Rahmen: Vertrauen. Eine offene Fehlerkultur.

Firmen könnten durch positive Fehlerkulturen nicht nur begeisterte Mitarbeitende gewinnen, sondern ihren langfristigen Erfolg durch das Nutzen bisher nicht erkannten Potentials ihrer Mitarbeitenden sicherstellen.

Welchen Weg nimmst Du? Erfolg oder Komfortzone?

«Das Schiff ist nicht für den sicheren Hafen gebaut».

Es gibt nur zwei Wege, die Du nehmen kannst. Auf dem einen Weg bleibst Du aus Angst vor Misserfolg in der Komfortzone. Auf dem zweiten Weg entscheidest Du mutig, Dich dem Ungewissen zu stellen. Die Entscheidung für den möglichen Erfolg beinhaltet jedoch immer das Risiko Rückschläge in Kauf zu nehmen. Ramit Sethi, ein amerikanischer Bestseller Autor und Motivator gibt folgenden Rat. «If you want success, double the rate of your failure.”

«Wenn wir als Erwachsene lernen müssten zu gehen, würden wir alle noch kriechen.» Alle Babys fallen erstmal um, bevor sie lernen zu gehen. Sie versuchen es immer und immer wieder. Sie fallen, stehen auf und versuchen das Laufen von Neuem. Denn wer Misserfolg vermeidet, weicht dem Erfolg aus. Willst du gewinnen, musst Du bereit sein, zu verlieren.

Scheitern ist Lernen.

Versagen ist wachsen.

Fehlschläge stärken Deine Resilienz sowie Dein Selbstbewusstsein.

Menschen mit hoher innerer Widerstandskraft lassen sich folglich auch nach einem Misserfolg nicht so schnell von ihrem ursprünglichen Ziel abbringen. Das ‘worst case’ Szenario des Misserfolges ist, darin stecken zu bleiben. Das Gefühl des Misserfolgs zu fühlen.

Ich kann Dich in diesem Veränderungsprozess professionell begleiten. Ich helfe Dir dabei, Deine nicht zielführenden Glaubenssätze langfristig umzuprogrammieren. Damit Du Deine Erfahrungen für Deinen persönlichen Erfolg nutzen kannst. Also, entscheide Dich. Wie denkst Du über Misserfolg?

Es bestimmen nämlich unsere Gedanken, die wir über unsere Gefühle denken. Unsere Gedanken erzeugen dann eine körperliche Reaktion. Der Informationsfluss kann sich jedoch auch in die andere Richtung bewegen. Indem Du Dich beispielsweise entsprechend aufrecht und selbstbewusst hinstellst und zusätzlich die Hände in die Hüften stemmst, reproduziert Dein Körper das Gefühl von Selbstsicherheit.

Probiere es aus.

Wir sind hier um zu lernen, zu erleben, zu fühlen und zu kreieren!

Also nimm Rückschläge in Kauf. Und Lerne. Wachse.

Sei ein Meister.

Entscheide Dich!

Ich helfe Dir, Dein Boot ins offene Meer zu steuern.

Melde Dich bei mir für ein Einzel-Coaching an. Ich freue mich!

Menü schließen